Die andere Sportart

Ein halbes Jahrhundert Geschichte und eine internationale Präsenz.

Um 1960 entwickelte Josef Kaiser aus Geislingen den Vorläufer der heute verwendeten Grasskier um den Alpinskiläufern eine Trainingsmöglichkeit während der schneefreien Zeit abseits der Gletscherskigebiete zu geben.Der bescheidene Siegeszug des Grasskisports begann somit in Deutschland, worauf Italien, Schweiz und Österreich folgten. Die Schweiz beheimatete viele Alpinskiclubs mit Grasski-Abteilung.
Die erste Weltmeisterschaft fand 1979 statt und wird seither im zweijährigen Turnus durchgeführt. Die Schweiz war zweimal, 1997 in Münstair und 2011 in Goldingen, Gastgeber.

Der Grasskiclub Bömmeli Säntis

Ursprünglich veranstaltet der Sportverein nur im Winter Rennen aus. Am 15. Oktober 1977 wurde der Grasski – Club Bömmeli-Säntis mit Sitz in Urnäsch gegründet. Von diesem Zeitpunkt an organisierte man im Winter wie im Sommer Rennveranstaltungen.

Internationale Ausstrahlung

Grasskifahren gehört in Frankreich, Deutschland, und der Schweiz ein eher typisches Randsport-Dasein. In Italien, Österreich, Tschechien, Türkei, Iran, Japan und Taiwan geniesst die Sportart ein grösseres Ansehen. Australien, England, die USA und Spanien zählen eher kleine Gruppen von Athleten.

Erfolgreiche Schweizer Athleten

Erwin Gansner, Fanas
Nadja Vogel, Escholzmatt
Stefan Portmann, Wiggen
Nicole Portmann, Wiggen
Daniel Graf, Bergün
Bianca Lenz, Gossau
Mario Matter, Laax
Domenic Senn, Appenzell
Mirko Hüppi, Goldingen
Roland Mathys, Wolfenschiessen

Swiss Grasski und die FIS

Swiss Grasski ist der Nationalverband der Grasskifahrer der Schweiz und ein Fachverband des Swiss Ski. Somit ist der Verband auch Mitglied der „International Ski Federation“ (FIS). Swiss Grasski wird, obwohl (noch) nicht olympisch, wie andere Sportarten von Swiss Olympic beraten und betreut.